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(01.09.2011) Jedes Jahr am 1. September werden bei der MÜNCHENSTIFT die neuen Auszubildenden von Geschäftsführer Gerd Peter persönlich begrüßt. In diesem Jahr wurde es im Theatersaal des Hauses an der Rümannstraße aber ganz besonders eng, denn es versammelten sich 117 Jugendliche, um ihre Altenpflegeausbildung bei der MÜNCHENSTIFT aufzunehmen.
Für 67 Jugendliche beginnt mit der Einführungsveranstaltung eine dreijährige Ausbildungszeit zur staatlich anerkannten Altenpflegefachkraft, weitere 46 absolvieren die einjährige Altenpflegehelfer-Ausbildung. Dieses Mal sind auch vier Studierende der dualen Pflege-Ausbildung mit dabei.
„Wir investieren sehr viel Geld, Zeit und Arbeit in die Ausbildung, weil wir nur so unseren Bedarf an qualifizierten Fachkräften langfristig sichern werden“, erklärt MÜNCHENSTIFT-Geschäftsführer Gerd Peter. „Die Zahlen der Auszubildenden sind bei uns von Jahr zu Jahr gestiegen, im letzten Jahr haben noch 91 Jugendliche ihre Ausbildung bei uns begonnen. Soweit wir wissen, sind wir in der Branche immer noch der größte Ausbilder Deutschlands“, so Peter.
Das Engagement lohnt sich. Die Erfahrungen belegen, dass die im eigenen Hause ausgebildeten Mitarbeiter sich häufig stärker ans Unternehmen gebunden fühlen und auch besser den hohen Qualitäts-Anforderungen der MÜNCHENSTIFT gerecht werden. „Viele Pflegekräfte, die zu uns kommen, haben zunächst Probleme, sich an unsere Anforderungen zu gewöhnen. Die Folge ist eine höhere Fluktuationsquote als bei denjenigen, die wir selber erfolgreich ausgebildet haben.“, erklärt der Geschäftsführer.
Wie wichtig der qualifizierte Nachwuchs für die Altenpflege ist, wird schon den Anfängern eindrücklich vermittelt: Der erste Arbeitstag beginnt mit einer persönlichen Begrüßung durch den Geschäftsführer und den Betriebsrat. Den Auszubildenden werden Unternehmensleitbild und Führungsleitlinien der MÜNCHENSTIFT erläutert sowie die Grundsätze des MÜNCHENSTIFT-eigenen Pflegekonzeptes vermittelt.
In einer anschließenden Gesprächsrunde wird – von Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres moderiert – über die Erwartungen der Teilnehmer gesprochen. Außerdem werden sie ermutigt, „sich von Anfang an aktiv und kritisch einzubringen“, betont Peter. „Unsere Mitarbeiter sollen nicht nur mitarbeiten, sondern auch mitdenken“. Natürlich gibt es auch ein attraktives Begrüßungsgeschenk. Die Auszubildenden fahren anschließend zum gemeinsamen Mittagessen mit der jeweiligen Hausleitung in ihre Pflegeeinrichtung. Am Nachmittag lernen sie dann ihren neuen Arbeitsplatz kennen.
Während der Ausbildung kümmern sich in jedem Haus dafür freigestellte Ausbildungsbeauftragte um sie. Außerdem stehen den Auszubildenden unternehmensweit 66 Mentoren zur Seite. „Wie schwer die Arbeit in der Altenpflege manchmal sein kann, merken die jungen Leute natürlich schnell. Umso wichtiger ist es, ihnen Hilfestellung zu geben und ihnen das Wissen zu vermitteln, wie Schwierigkeiten gemeistert werden können. Ganz wichtig ist das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden“, meint Peter.
Da die MÜNCHENSTIFT auch über vier ambulante Pflegedienste verfügt, lernen die Auszubildenden das ganz Spektrum pflegerischer Arbeit kennen, die Qualität der Ausbildung ist anerkanntermaßen hoch.
Die Gesamtzahl aller Auszubildenden beträgt inklusive der diesjährigen Anfängern 227. Für den Geschäftsführer der MÜNCHENSTIFT ist dies ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Unternehmenserfolges: „Der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte ist leergefegt. Gleichzeitig steigen die fachlichen Anforderungen an die Mitarbeiter. Der Freistaat tut nichts, um mit einer umlagefinanzierten Ausbildung mehr Jugendliche in die Ausbildung zu bringen. Deshalb wird im Altenpflegemarkt in Zukunft nur der Erfolg haben, der für qualifizierten Nachwuchs sorgt. Und wir wollen erfolgreich bleiben!“

