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Rekordumzug der MÜNCHENSTIFT

Der 16. November war für die 200 Bewohner sowie die Mitarbeiter des Münchener Bürgerheims ein aufregender Tag: Ge­früh­stückt wurde noch im Altenheim an der Dall’Armistraße, das Mittagessen gab es aber schon im neuen Haus Heilig Geist am Dom-Pedro-Platz. In 3 Stunden und 35 Minuten zogen Bewohner und Mitarbeiter in das 1,5 Kilometer entfernte Alten- und Pflegeheim um. MÜNCHENSTIFT-Geschäftsführer Gerd Peter sprach von einer logistischen und betreuerischen Glanzleistung seiner Mitarbeiter, der Umzugsfirma Bastos und Saller, des MKT Münchner Krankentransport und Busunternehmens Zeiler. Letztere fuhren die teils schwerst pflegebedürftigen Bewohner in Spezialfahrzeugen in ihr neues Zuhause. Insgesamt 100 Mitarbeiter und 30 ehrenamtliche Helfer waren bei dem Umzug im Einsatz. In Heilig Geist empfing Hausleiter Wolfgang Hille­prandt die Bewohner auf einem roten Teppich und mit Wiesn-Herzen mit der Aufschrift „Herzlich Willkommen“.

In einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren wurde das Traditionshaus Heilig Geist grundlegend umgebaut und saniert. Die Baukosten überschritten mit 28,4 Mio. Euro nach Auskunft von Gerd Peter den ursprünglichen Kostenansatz um 4,5 Mio. Euro. „Die Bausubstanz war maroder als anfangs gedacht.“, so Peter. Dafür ist die Ausstattung nun auf dem mo­dernsten Stand der Technik - bis hin zu den Betten, die allesamt elektrisch bedient werden können. Das ist in den MÜNCHEN­STIFT-Häusern in­zwi­schen Standard. Trotz moderner Technik ist die alte, gediegene Bauweise in vielen Details erhalten ge­blie­ben.

Das Haus Heilig Geist verfügt über 141 Einzel- und 43 Doppelzimmer und bietet nun die Möglichkeit, neue Wohnpflegekonzepte zu verwirklichen. Es ist das vierte MÜNCHENSTIFT-Haus mit einem speziellen Betreuungsangebot für demenziell Erkrankte nach dem Drei-Welten-Modell mit einer Pflegeoase.