Umgang mit SARS-CoV-2 bei der MÜNCHENSTIFT

Für den Umgang mit SARS-CoV-2 bei der MÜNCHENSTIFT ist der Krisenstab zuständig. Während der Corona-Pandemie tritt der dieser in regelmäßigen Sitzungen zusammen.

Der Krisenstab verantwortet die Einschätzung der Lage in den Einrichtungen der MÜNCHENSTIFT, übernimmt das Management des Maßnahmen- und Pandemieplans und sorgt für kurze Kommunikationswege aller internen und externen Partner der MÜNCHENSTIFT. Der Schutz unserer Bewohner*innen und Mitarbeitenden steht dabei an oberster Stelle.

Letzte Aktualisierung: 15.01.2021

Kontakt

MÜNCHENSTIFT GmbH
Kirchseeoner Straße 3
81669 München

Tel. 089 62020-340

Einzug neuer Bewohner*innen

Voraussetzung für den Einzug in eines unserer Alten- bzw. Pflegeheime ist, dass die betreffende Person
  • seit mindestens 48 Stunden symptomfrei ist und
  • einen negativen PCR-Test vorweisen kann.
Im Haus erfolgt - sofern in der zuweisenden Einrichtung noch keine Schutzmaßnahmen eingeleitet wurden - nach Einzug eine 14-tägige Phase, in der
  • die*der Betreffende die Mahlzeiten im Zimmer einnimmt,
  • etwaige Betreuungsmaßnahmen im Zimmer stattfinden und
  • die*der Betreffende beim Verlassen des Zimmers einen Mund-Nasen-Schutz tragen muss.
Die Bewohner*innen können in dieser Zeit besucht werden. Die geltenden Rahmenbedingungen finden Sie unter den Allgemeinen Regelungen für den Besuch unserer Alten- und Pflegeheime.

Zentrale Belegung der MÜNCHENSTIFT

Tel. 089 62020-340

Rückkehr aus einem Klinikum

Nach einer ärztlichen Covid-19 Behandlung in einem Klinikum kann der*die Bewohner*in ohne weitere Isolationsmaßnahmen aufgenommen werden, wenn
  • der*die Bewohner*in mindestens 48 Stunden symptomfrei ist und
  • einen negativen PCR-Test vorweisen kann.
Einschränkungen:

Bewohner*innen, die aufgrund einer anderweitigen Erkrankung ärztlich in einem Klinikum behandelt werden mussten, müssen eine 14-tägige Phase durchlaufen, in der
  • die*der Betreffende die Mahlzeiten im Zimmer einnimmt,
  • etwaige Betreuungsmaßnahmen im Zimmer stattfinden und
  • die*der Betreffende beim Verlassen des Zimmers einen Mund-Nasen-Schutz tragen muss.
Die Bewohner*innen können in dieser Zeit besucht werden. Die geltenden Rahmenbedingungen finden Sie unter den Allgemeinen Regelungen für den Besuch unserer Alten- und Pflegeheime.

Allgemeine Regelungen für den Besuch unserer Alten- und Pflegeheime

Um den Bewohner*innen unserer Alten- und Pflegeheime weiterhin so viele Kontakte von außerhalb des Hauses zu ermöglichen und andererseits ein Höchstmaß an Schutz der hinsichtlich des Coronavirus besonders gefährdeten älteren Menschen bei uns zu gewährleisten, gelten für Besuche in unseren Häusern eine Reihe von Sicherheitsauflagen, die dabei wirksam helfen, den persönlichen Schutz bei sozialen Kontakten sicherzustellen. 

Regelungen:
  • Pro Tag ist nur ein*e Besucher*in pro Bewohner*in gestattet. Bitte beachten Sie die festgelegte Besuchsdauer. 
  • Alle Besuche sind ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Haus möglich. 
  • Der Zutritt kann nur mit einem negativen Corona-Testergebnis gewährt werden. Alle Besucher*innen müssen vor Betreten des Hauses
    • entweder einen kostenlosen PoC-Schnelltest vor Ort durchführen lassen
    • oder einen anderweitig durchgeführten Corona-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können. 
Das Testergebnis müssen Sie hierbei schriftlich oder elektronisch (via E-Mail, SMS o.A.) vorlegen können. Akzeptiert werden
    • PoC-Tests (Antigen-Schnelltests), deren negatives Ergebnis tagesaktuell ist
    • PCR-Tests (Labortests), die nicht älter als max. 48 Stunden sind 
Außerdem muss 
  • während des gesamten Besuches eine FFP2-Maske getragen werden 
  • der Mindestabstand von 1,5 Metern stets eingehalten werden 
Einschränkung:
  • Bei einem positiven PoC-Schnelltest-Ergebnis vor Ort ist ein Besuch ausgeschlossen. Das weitere Vorgehen in diesem Fall obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt. 
  • Bei Krankheitssymptomen jeglicher Schwere bitten wir Sie auf einen Besuch zu verzichten. 
  • Bewohner*innen aus Wohnbereichen, welche unter Quarantäne stehen können nur in speziellen Ausnahmefällen (bspw. bei einer palliativen Begleitung) besucht werden. 
Diese Regelungen ergeben sich auch der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des sowie aus Handlungsempfehlungen des   und des .

Diese Regeln sind in unseren Häusern unbedingt zu beachten

Wir bitten Sie eindringlich, sich an diese Vorgaben für die Besuche zu halten. Nur so können wir es schaffen, dass wir alle zusammen gesund bleiben und weitere Einschränkungen vermeiden, die alle Menschen gleichermaßen treffen würden.
  • Desinfizieren Sie beim Betreten des Hauses Ihre Hände, indem Sie die Lösung ca. 30 Sekunden lang verreiben.
  • Tragen Sie während Ihres Besuches stets eine FFP2-Maske.
  • Halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern stets ein. 
  • Nutzen Sie für Ihre Besuche, wenn irgend möglich, die zur Verfügung stehenden Besuchsbereiche.

Veranstaltungen in den Häusern

Die MÜNCHENSTIFT führt auch während der Corona-Pandemie Veranstaltungen in kleinem Rahmen durch. Die Durchführung von Veranstaltungen erfolgt nach den allgemeinen und erweiterten Hygienemaßnahmen des Pandemieplans der MÜNCHENSTIFT.

Regelungen:
  • Veranstaltungen sind nur den Bewohner*innen des jeweiligen Hauses zugänglich.
Einschränkungen:
  • Bewohner*innen aus Wohnbereichen mit aktiven SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen können nicht an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Bei erhöhtem SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen im Haus werden alle Veranstaltungen eingestellt.

Wäscheversorgung

Angehörige, die die Wäsche der Bewohner*innen zu Hause waschen und wieder mitbringen, können an der Rezeption die Schmutzwäsche entgegennehmen bzw. die gewaschenen Teile abgeben.

Im Falle eines aktiven SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens lassen wir die Wäsche der Bewohner*innen durch einen externen Dienstleister reinigen. Dieser wäscht nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts mit dem RKI-gelisteten Waschverfahren nach RAL-GZ 992/1-4.

Testkonzept

Das Corona-Testkonzept der MÜNCHENSTIFT setzt bei präventiven Testungen auf PoC-Schnelltests und bei Verdachtsfällen oder akuten Ausbruchsgeschehen auf PCR-Tests. Es werden ausschließlich Tests verwendet, die auf der Internetseite des veröffentlicht sind. 

Ab einem Inzidenzwert in München > 50 finden präventive Testung asymptomatischer Personen mittels Antigen-Schnelltest statt:
  • Alle Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen sowie des Ambulanten Pflegedienstes werden zwei Mal pro Woche getestet. 
  • Alle Bewohner*innen werden auf freiwilliger Basis mindestens zweimal im Monat getestet. 
  • Besucher*innen, Ehrenamtliche & Dienstleister*innen werden vor Betreten des Hauses und/oder Tätigkeitsannahme getestet. 
Bei Ausbruchsgeschehen in der jeweiligen Einrichtung: 
  • finden bei Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen regelmäßige als auch situative Testungen mittels PCR-Test statt. 
  • Besucher*innen werden vor Betreten des Hauses mittels PoC-Test getestet. 
Dieses Testkonzept folgt der   des  und den Regelungen der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des  .

Corona-Schutzimpfung

Für die Durchführung der Corona-Schutzimpfungen ist in München das zuständig. Informationen zum individuellen Ablauf der Impfung entnehmen Sie daher bitte der  des RGU.

Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen von Pflegeeinrichtungen 

Die  legt fest, dass Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen von Pflegeeinrichtungen mit höchster Priorität geimpft werden sollen. Derzeit suchen mobile Impfteams der Aicher Ambulanz Union und dem Rettungsdienst MKT im Auftrag der Landeshauptstadt München vollstationäre Pflegeeinrichtungen für eine Impfung vor Ort auf.  

Impfungen werden auf diesem Wege bereits seit dem 28.12.2020 in folgenden Häusern der MÜNCHENSTIFT durchgeführt: Haus St. Martin, Haus St. Josef, Haus St. Maria Ramersdorf, Haus an der Rümannstraße, Hans-Sieber-Haus, Alfons-Hoffmann-Haus, Haus an der Effnerstraße, Haus an der Tauernstraße, Haus Heilig Geist 

Den Bewohner*innen sowie deren Angehörigen bzw. Betreuer*innen wurde die Einverständniserklärung zur Corona-Impfung bereits ausgehändigt. Eine Impfung erfolgt selbstverständlich freiwillig und nur mit vorliegender Einverständniserklärung. Der Impfung gehen individuelle Informationsgespräche mit einem Arzt voraus. 

Menschen über 80 Jahre 

Menschen über 80 Jahre gehören ebenfalls zur Gruppe mit höchster Priorität. Dies betrifft auch alle Bewohner*innen über 80 Jahren in folgenden Häusern der MÜNCHENSTIFT: Münchener Bürgerheim, Mathildenstift, Karl-Rudolf-Schulte-Haus, Margarete-von-Siemens-Haus 

Menschen über 80 Jahre können sich nun im bayerischen   für eine Impfung im Impfzentrum in der Messe München registrieren lassen. Dazu wird allerdings eine eigene E-Mail-Adresse und eine Mobiltelefonnummer benötigt.

Die Landeshauptstadt München hat deshalb ab Freitag, 15. Januar unter 089 90429-2222 ein Impf-Telefon eingerichtet. Dort können sich Münchner*innen, die über keinen eigenen Internetzugang bzw. keine eigene E-Mail-Adresse verfügen, telefonisch im Impfportal registrieren lassen. Die Hotline ist dann täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Wer sich über das Impf-Telefon hat registrieren lassen, erhält seinen Impftermin per Brief zugeschickt.

Wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass die MÜNCHENSTIFT keinen Einfluss auf dieses Vorgehen hat. Wir setzen uns jedoch für eine Impfung mittels mobiler Impfteams für die Bewohner*innen unserer Seniorenwohnheime ein. Die Meldungen beruhen auf einer Mitteilung der .