Wohnen & Pflege

MÜNCHENSTIFT Onlinemagazin

Wissenswertes zum Thema Pflege

Blutdruckmessung
Antworten der Fachstelle für pflegende Angehörige auf häufig gestellte Fragen
 
Was bringt das neue Pflegestärkungs­gesetz II für die häusliche Pflege?
Die Leistungen der Pflegeversicherung haben sich seit Einführung der Pflegegra­de in verschiedenen Bereichen verändert Grundsätzlich wird die häusliche Pflege weiter gestärkt. Wer zu Hause einen pfle­gebedürftigen Angehörigen versorgt, hat verschiedene Möglichkeiten, Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Oft werden die Angebote der Pflegever­sicherung aber nicht ausgeschöpft.
 
Für welche Bereiche gibt es Besserungen?
Die Leistungen wurden erhöht, um den Bedürfnissen von Pflegebedürftigen und Demenzerkrankten sowie Menschen mit dauerhaft psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen besser gerecht zu werden. Alle Leistungsempfänger haben Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsmöglichkeiten.
 
Welche Änderungen sind noch von Bedeutung?
Verhinderungs- und Kurzzeitpflege kön­nen flexibler genutzt und miteinander kombiniert werden. Die Leistungen für die Tages- und Nachtpflege haben sich erhöht und werden nicht mehr mit dem Pflegegeld verrechnet, sondern zusätzlich bezahlt. Pflegebedürftige haben zudem Anspruch auf barrierefreie Wohnraum­anpassung, bis zu 4 000 Euro können in Anspruch genommen werden.
 
Wie hilft dabei die Fachstelle für pflegende Angehörige?
Sie berät zu Entlastungs- und Betreuungs­möglichkeiten und hilft bei Anträgen. Zudem bietet sie Unterstützung bei der häuslichen Organisation der Pflege und Betreuung. Da sie mit verschiedenen Ein­richtungen in den Stadtteilen vernetzt ist, kann sie passende Angebote vermitteln. Zur stundenweisen Betreuung zu Hause vermittelt sie geschulte Demenzhelfer.

Kontakt

Fachstelle für pflegende Angehörige, Tel. (089) 62020-317 oder -308