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Panorama

MÜNCHENSTIFT Onlinemagazin

Bewohnerwünsche erfüllen

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Wenn Elfriede Modest und Heinrich Tigges im Haus Heilig Geist an einem Angehörigenabend teilneh­men, dann ist er nur eine der Veranstaltungen, welche die Vor­sitzende des Gesamtgremiums aller Bewohnervertretungen/ Bewohnerfürsprecher*innen der MÜNCHENSTIFT und der Vor­sitzende der Bewohnervertretung vom Haus Heilig Geist wahrnehmen.
„Der Auslöser, mich zu engagieren, war eine Bekannte, die hier einzog. Ich wollte bei Fragen helfen, nun bin ich schon sieben Jahre als Be­wohnervertreter tätig", erzählt Heinrich Tigges. Bei Elfriede Modest begann das Engagement mit dem Einzug ihrer Mutter im Jahr 1997 in Haus St. Maria Ramersdorf. Seit 1998 war sie im Angehörigenbeirat, dann als Vorsitzende in der Bewohner­vertretung des Hauses tätig. Seit 2009 ist sie zusätzlich Vor­sitzende des Gesamtgremiums der Bewohnervertretungen/ Bewohnerfürsprecher*innen, in dem 17 Sprecherinnen und Sprecher der Hausgremien viermal jährlich zusammenkom­men – alle nach dem PfleWoqG und ehrenamtlich. „Eines unse­rer Erfolge war, dass die Cafe­terien aller Häuser wieder länger geöffnet sind. Wichtig war uns auch, dass es mehr Grün in den Gärten gibt und Hochbeete angelegt wurden", freut sich Elfriede Modest. „Wir schauen, dass den Menschen geholfen wird und Wünsche erfüllt werden", beschreibt Heinrich Tigges seine Arbeit. Die Bewohne­rinnen und Bewohner sprechen ihn direkt an, können aber auch die Sprechzeiten nutzen oder den Briefkasten, bei dem Frage­bogen zum Ankreuzen und Vordrucke für individuelle Nachrichten bereitliegen. Zu den monatlichen Treffen in den Häusern sind auch die Haus­leitungen eingeladen und je nach Bedarf z.B. der Koch oder die Hauswirtschaftsleitung. Hilfreich für die Arbeit ist ein gutes Netzwerk: „Wir pflegen einen guten Kontakt zum Geschäftsführer und zu den Hausleitungen, denn wir arbei­ten nicht gegen, sondern mit der MÜNCHENSTIFT", konsta­tiert Elfriede Modest.
Foto: Barbara Donaubauer