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Wohnen + Pflege

MÜNCHENSTIFT Onlinemagazin

Rindfleisch

Woher kommen unsere Lebensmittel?

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Die Lebensmittel bei der MÜNCHENSTIFT stehen für Qualität und Nachhaltigkeit. In unserer neuen Serie „Woher kommen unsere Lebensmittel?" geht es dieses Mal um die Herkunft und Qualität des Rindfleisches, das in den Gerichten der Wohnbereiche oder Cafeterien serviert wird.
„Wir beziehen unser Rindfleisch von kleinen Bauernhöfen der Region", erzählt Gerhard Marktl, Abteilungsleitung Einkauf. Es stammt von weiblichen Jungrindern, sogenannten Färsen, die sich langsamer als junge Stiere entwickeln, aber auch natürlicher und länger aufgezogen werden. Viele Bauern, die Färsen züchten, waren früher in der Milchwirtschaft tätig und betreiben die Landwirtschaft nur noch nebenberuflich. Sie ziehen im Jahr gerade einmal 10 bis 40 Tiere auf. Aber auch die größeren Bauernhöfe verzichten auf eine industrielle Mast. Alle bäuerlichen Betriebe richten sich dabei an den Vorgaben des Gastronomielieferanten Kröswang, die Weidehaltung, Verzicht auf Antibiotika und lange Aufzucht und Reifung vorschreiben. Die Tiere ernähren sich vorwiegend von Gras und Heu und werden bis zu 30 Monate alt, ihr Fleisch nach der Schlachtung 21 Tage lang gereift. Die Folge: Durch das langsame Wachstum werden die Muskeln und das Fett sehr feinfaserig marmoriert, und durch die lange Reifung verliert das Fleisch an Feuchtigkeit. Das Ergebnis: Das Rindfleisch ist besonders aromatisch, zart und bekömmlich. „Daher verarbeiten wir es gerne als Geschnetzeltes, Gulasch, Rinder- und Sauerbraten sowie Tellerfleisch", resümiert Gerhard Marktl.
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„Wir haben uns aber nicht nur wegen der Fleischqualität für den Gastronomielieferanten Kröswang entschieden," so der Abteilungsleiter, „Er steht auch für soziale Verantwortung." Der Großhändler in Familienbetrieb setzt nicht nur auf enge Kontakte zu seinen Bauern, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Durch die konsequente Regionalität mit kurzen Transportwegen reduziert er seinen CO2-Ausstoß. Für jeden Kunden wird zudem ein Baum im Jahr gepflanzt und dadurch jährlich elf Hektar neuer tropischer Regenwald aufgeforstet.
ET: September 2019
Fotos: KRÖSWANG