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Panorama

MÜNCHENSTIFT Onlinemagazin

Kunsterlebnisse vor Ort

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In mehreren MÜNCHENSTIFT-­Häusern starteten Kunstaus­stellungen mit Werken von Münchner Künstler*innen. Ob­wohl auswärtige Gäste coronabedingt derzeit keinen Zugang zu den Ausstellungen haben, bieten sie den Menschen in den Häusern Anregungen und eine schöne Abwechslung.

Unter dem Titel „Sommer – zwischen Monochromie und Illusion" laden im Haus an der Effnerstraße die Werke von Claudia Botz ein, sich mit ihren farbenfrohen Gemälden zu beschäftigen. Viele ihrer Gemälde zeigen Motive aus der Natur, die mit ungewohnten Farben und Kombinationen Überra­schungen bieten. Die Münchner Künstlerin, die sich neben der Malerei auf illusionistische Wandmalerei spezialisierte, widmet sich in vielen Werken dem Thema Raum und dem sich ändernden Stand­punkten der Be­trachter. So eröffnet sich in dem manns­hohen Gemälde „Urwald" ein fast surrealer Raum, der sich suggestiv in die Tiefe weitet.
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Im Hans-Sieber-Haus können die Werke der Künstlergruppe „Künstler*innen des Ateliers im Auto­haus/Westend" stu­diert werden. Das Spektrum an künst­lerischen Ansätzen von Susanne Bran­denburger, Anna Kiiskinen, JC Leopold, Anne Pincus und Brigitte C. Reichl ist denkbar unterschiedlich. Diese große Vielfalt bietet dem Publikum des Hauses viele An­regungen für Entdeckungen und Gespräche.

Zwei der „Künstler*innen des Ateliers im Autohaus/West­end" zeigen auch in anderen Häusern ihre Werke. So widmet sich Anna Kiiskinen im Haus St. Martin den „Wasserwelten in Finnland und anderswo". Anne Pincus und Susanne Bran­denburger zeigen in ihrer Aus­stellung „Lustwandeln" im Haus St. Maria Ramersdorf Beispiele ihrer Bilderwelten – von Schlossgärten als Zufluchtsor­ten bis zur intuitiven Berührung der Farben und Linien.
Fotos: Claudia Botz, MÜNCHENSTIFT
ET: Dezember 2020