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Pressedienst

München, 18. Februar 2020

Pressemitteilung

Gute Pflege braucht gut bezahlte Pflegekräfte

MÜNCHENSTIFT führt ab 1. April 2020 für ihre Mitarbeitenden die München-Zulage und das vergünstigte Jobticket ein

Der Aufsichtsrat der MÜNCHENSTIFT hat am 18. Februar 2020 entschieden, dass die MÜNCHENSTIFT für alle Mitarbeiter*innen die München-Zulage sowie das vergünstigte Jobticket einführen wird. Mit diesem Beschluss stärkt die MÜNCHENSTIFT ihre Position als einer der bestbezahlenden Seniorenheimbetreiber in Deutschland. Das Einstiegsgehalt für Pflegefachkräfte beträgt nun mehr als 3.500 Euro.

Die MÜNCHENSTIFT verfügt bereits seit 2017 mit dem sogenannten TVÖDplus über einen Haustarif, der dazu geführt hat, dass die Mitarbeiter*innen der MÜNCHENSTIFT in der Pflege zu den am besten verdienenden Pflegekräften in Deutschland gehören. Von der München-Zulage profitieren ab 1. April 2020 nicht nur alle Pflegekräfte der MÜNCHENSTIFT, sondern auch alle anderen Mitarbeitenden der MÜNCHENSTIFT, die tariflich bezahlt werden, unabhängig davon, ob sie im TVÖDplus, im TVÖD oder noch im Sanierungstarif eingruppiert sind.

Die wesentlichen Verbesserungen im Überblick:
  • Mitarbeiter*innen im TVÖDplus erhalten eine München-Zulage je nach Entgeltgruppe: für ca. 98 Prozent beträgt diese 200 Euro brutto, für 2 Prozent 100 Euro brutto
  • Mitarbeiter*innen im TVÖD erhalten eine München-Zulage je nach Entgeltgruppe:  für ca. 90 Prozent beträgt diese 270 Euro brutto, für 10 Prozent 135 Euro
  • Mitarbeiter*innen im (2022 auslaufenden) Sanierungstarifvertrag erhalten eine München-Zulage in Höhe von 270 Euro brutto
  • Auszubildende erhalten eine München-Zulage in Höhe von 140 Euro brutto
  • Weiterhin erhält jede*r Mitarbeiter*in ein vergünstigtes Jobticket für die Zone M. Das Unternehmen subventioniert das Jobticket mit 29,82 Euro monatlich, so dass die Eigenbeteiligung der Mitarbeitenden lediglich 10 Euro beträgt. Für Azubis ist das Jobticket ab 1. März 2020 kostenfrei.
Über die Frage der Finanzierung entscheidet der Aufsichtsrat der MÜNCHENSTIFT im März 2020.

Bürgermeisterin Strobl, Aufsichtsratsvorsitzende der MÜNCHENSTIFT: „Mit der München-Zulage schaffen wir die Voraussetzung, auch in Zukunft gute Pflegekräfte zu gewinnen. Sie ist daher ein wichtiger Schritt, die Münchner Bürger*innen weiterhin mit einer fachlich qualifizierten und zugewandten Pflege und Betreuung in den Einrichtungen der MÜNCHENSTIFT zu versorgen.“

Siegfried Benker, Geschäftsführer der MÜNCHENSTIFT: „Wer in einer teuren Stadt wie München Pflegekräfte bekommen und halten möchte, muss die Gehälter der Mitarbeiter*innen erhöhen. Mit der München-Zulage wird die MÜNCHENSTIFT nach wie vor einer der bestbezahlenden Pflegeanbieter in Deutschland sein. Obwohl die Häuser der MÜNCHENSTIFT zu den hochpreisigen Häusern in München gehören, sind sie traditionell zu knapp 100 % belegt. Andere Anbieter in München haben eine Belegung von ca. 90 %, da sie oft die notwendigen Fachkräfte nicht mehr finden können. Um die hohe und von den Münchner*innen auch zurecht geforderte Pflegequalität bei der MÜNCHENSTIFT auch weiterhin anbieten zu können, ist es notwendig, Gehälter zu zahlen, die gute Pflegekräfte auch in Zukunft zur MÜNCHENSTIFT führen.“

Die MÜNCHENSTIFT GmbH

ist eine gemeinnützige Gesellschaft und hundertprozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München. Mit rund 3.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in 13 Häusern und einer breiten Palette an Wohn-, Service- und Pflegeangeboten ist sie der größte Dienstleister für Senioren in München. Das bedarfsorientierte Angebot reicht vom Ambulanten Dienst, dem Menü-Service und der Tagespflege über das Wohnen mit Pflegeleistungen bis hin zu gerontopsychiatrischen Wohngruppen und der Hospizversorgung. Aktuell beschäftigt sie etwa 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist bundesweit größter kommunaler Ausbilder in der Altenpflege.