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Pressedienst

München, 1. Juli 2020

Pressemitteilung

LGBT* in der Altenpflege

Neue Ausstellung zur Pride Week 2020

“Liebe kennt keine Grenzen - Szenen einer Städtepartnerschaft” ist der Titel einer neuen Ausstellung zur Geschichte der Community- und Pride-Kooperation zwischen München und Kyjiw. Konzipiert wurde die Ausstellung von in enger Zusammenarbeit mit der MÜNCHENSTIFT.

Lesben, Schwule, Bi, Trans* und lnter* leiden an vielen Orten der Welt unter Entrechtung, Verfolgung und Übergriffen, in der Ukraine ganz besonders. Die Ausstellung „Liebe kennt keine Grenzen“ zeigt besondere Momente im Miteinander der Lesben-, Schwulen-, Bi-, Trans*- und Inter*-Gruppen beider Städte. Das aus Kyjiw hat die Geschichten ihrer Protagonist*innen in bewegende Collagen verwandelt.

Die Ausstellungseröffnung für geladene Gäste findet am 9. Juli 2020, 17:00 Uhr, in der Hauptverwaltung der MÜNCHENSTIFT statt. Digital ist die Ausstellung unter zu sehen.

Fotos und Collagen für Veröffentlichungen können bei der Stabsstelle Vielfalt unter angefragt werden.

Die MÜNCHENSTIFT GmbH

ist eine gemeinnützige Gesellschaft und hundertprozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München. Mit rund 3.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in 13 Häusern und einer breiten Palette an Wohn-, Service- und Pflegeangeboten ist sie der größte Dienstleister für Senioren in München. Das bedarfsorientierte Angebot reicht vom Ambulanten Dienst, dem Menü-Service und der Tagespflege über das Wohnen mit Pflegeleistungen bis hin zu gerontopsychiatrischen Wohngruppen und der Hospizversorgung. Aktuell beschäftigt sie etwa 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist bundesweit größter kommunaler Ausbilder in der Altenpflege.

Munich Kyiv Queer

Die Kontaktgruppe versteht sich als Schnittstelle zwischen der Münchner sowie der Szene in Kyjiw und anderer ukrainischer Städte; sie initiiert, vermittelt, konzipiert, koordiniert und setzt Projekte allein oder gemeinsam mit den Gruppen und Vereinen der jeweiligen Communitys um.

Das Designerduo Braty

„Unsere Freund*innen von Munich Kyiv Queer haben uns gefragt, ob wir uns vorstellen können, Herzensmomente ihrer Geschichte künstlerisch umzusetzen. Wir waren davon sofort begeistert. Die Collage eignet sich als Technik für dieses Thema mit seinen vielen Facetten besonders gut. Über ihre Erzählungen haben wir viel über die Städtepartnerschaft und die Beweggründe erfahren, warum sie sich hier mit so viel Herzblut ehrenamtlich engagieren“